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Die Gesundheitsversorgung gehört zu den wichtigsten Aspekten der Daseinsvorsorge überhaupt. Die Krankenhäuser bilden das Rückgrat der Gesundheitsinfrastruktur. Rings um die Krankenhäuser siedeln sich Ärzte, Therapeuten und viele weitere Aktive im Gesundheitswesen besonders gerne an. Neu gebaute und zentralisierte Krankenhäuser ziehen immer auch Ärzte aus anderen Regionen in ihre Nähe. Deswegen muss im Flächenlandkreis Ortenau besonders darauf geachtet werden, dass Krankenhäuser dezentral aufgestellt sind. Nur damit kann auch die immer schwächer werdende Ärzteversorgung in ländlichen Räumen noch sinnvoll unterstützt werden.

 
Viele sagen, nur große Krankenhäuser sind medizinisch leistungsfähig und wirtschaftlich erfolgreich. Das ist falsch! Kleine Krankenhäuser, die sich spezialisiert haben, leisten in ihren Gebieten exzellentes. Das Ettenheimer Krankenhaus hat sich früh spezialisiert. Zunächst kam die Schmerztherapie für den ganzen Ortenaukreis in dieses Haus, das mit seiner idyllischen Lage, den freundlichen Räumen, dem engagierten Personal und der guten Atmosphäre die Heilungsprozesse gerade der oft viele Jahre leidenden unterstützt wie auch viele Patientenrückmeldungen zeigen.

 
2017 kam die Fußchirurgie, bisher im Freiburger Umfeld angesiedelt, nach Ettenheim. Auch sie ist für alle Ortenauer Kliniken die Spezialabteilung für den Fuß mit exzellenten Ergebnissen. Zum Leistungsspektrum gehören Operationen an der Hand, weitere orthopädische Operationen und Viszeralchirurgie. Ein bedeutender Baustein ist die sehr beliebte Innere Abteilung mit einem gastroentrologischen Schwerpunkt.

 
In dieser Kombination der Spezialisierung mit der wohnortnahen Grundversorgung liegt das Erfolgsgeheimnis des Ettenheimer Krankenhauses.

 

 
Nun haben Gutachter, die aus Hamburg kommen, die Klinikstruktur der Ortenau durch ihre Computersysteme prüfen lassen und kommen zum Ergebnis: Es muss zentralisiert werden. Nachdem Gengenbach bereits dieses Jahr als Akutklinik geschlossen wird, sollen nun auch die Krankenhäuser in Oberkirch, Kehl und Ettenheim geschlossen werden. In Achern soll neu gebaut werden, in Offenburg über 150 zusätzliche Betten angesiedelt und ein neues Großklinikum gebaut werden. Lahr soll im Wesentlichen erhalten und nach Gutachtervorschlag in seinem Versorgungsauftrag geschwächt werden. Wolfach hat auf Grund der geografischen Lage im oberen Kinzigtal einen berechtigten Versorgungsauftrag.

 
Gegen die Schließung des Ettenheimer Krankenhauses sprechen Zahlen und Fakten, die teils von den Gutachtern offenkundig ignoriert werden. Ignoriert werden ebenso medizinische Leistungen wie Patientenzufriedenheit.

 
Für das Krankenhaus kämpft die ganze Region. Die Gemeinderäte in Kappel-Grafenhausen, Rust und Ettenheim haben bereits mit der Verabschiedung der Resolution, die Sie auch hier auf der Homepage finden, gezeigt, dass sie hinter dem Krankenhaus stehen. Schon in den ersten Tagen haben tausende Menschen mit ihrer Unterschrift die Solidarität mit dem Ettenheimer Krankenhaus bekundet. Eine Initiativgruppe hat sich unter der Leitung des früheren Ministers Helmut Rau gegründet. Dazu gehören auch Prof. Thomas Breyer-Mayländer, Kai Klare und Bruno Metz. Die Aktionen werden vom Netzwerk Gesundheit in Ettenheim und auch vom Krankenhausförderverein sowie von niedergelassenen Ärzten, Therapeuten und zahlreichen Menschen der Region unterstützt.

 
Wir treten dafür ein, dass Lahr weiterhin auf dem Niveau eines Maximalversorgers arbeiten kann und dass das Ettenheimer Krankenhaus seine Stärken in den Klinikverbund der Ortenau weiterhin einbringen darf, mit erstklassiger Medizin, effizienten Strukturen, mit Aufgaben der Grundversorgung wie einer hochgradigen Spezialisierung in Teilaufgaben und mit der engagierten Leistung seiner Mitarbeiter und der guten Atmosphäre im Haus.

 
 

 
 
 
 
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Das sagen Betroffene

 
Das Ettenheimer Krankenhaus hat eine extrem hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung dieser Raumschaft und darüber hinaus.
Wir lassen Menschen und ehemalige Patienten zu Wort kommen.